Strom sparen ist ein Thema, das uns alle angeht – in Zeiten des globalen Klimawandels mehr denn je. Energiesparen ist gut für die Umwelt, schont den Geldbeutel und sorgt dafür, dass elektrische Geräte und Gebrauchsgegenstände eine längere Lebensdauer haben. Wäre es nicht ein gutes Gefühl, durch das eigene Verhalten den ökologischen Fußabdruck zu verringern und aktiv zum Schutz der Umwelt beizutragen? Die gute Nachricht: Sie können das Stromsparen ganz einfach in Ihren Alltag integrieren, ohne dass Sie dafür große Veränderungen vornehmen müssen. Dabei ist Energieeffizienz nicht nur ein Thema für Hausbesitzer: Auch als Mieter haben Sie jede Menge Möglichkeiten, Ihren Stromverbrauch einzuschränken.

Beim Stromsparen verhält es sich wie bei allen alltäglichen Gewohnheiten: es muss nicht immer gleich eine komplette Veränderung der eigenen Verhaltensweise sein. Ganz nach dem Motto: „auch Kleinvieh macht Mist“ bringen Sie auch schon winzige Schritte einen bedeutenden Sprung nach vorne. Suchen Sie sich aus unseren Anregungen einfach die Punkte heraus, mit denen Sie heute schon beginnen können. Sie werden sehen: Strom sparen kann sogar Spaß machen (vor allem, wenn Sie am Jahresende auf Ihre Stromabrechnung schauen).

 

Stromsparen: Die 5 besten Tipps

1. Ganz besonders einfach ist das Thema Stromsparen beim Licht. Das fängt mit der Wahl des richtigen Leuchtmittels an: Halogenlampen sind aus der Mode (und werden seit September in der EU nicht mehr produziert). Greifen Sie stattdessen zu energiesparenden LED-Lampen. Viele dieser Leuchten lassen sich in ihrer Helligkeit auch dimmen – ein schummriges Licht ist abends meist sowieso viel gemütlicher als eine grelle Beleuchtung. Ebenso von gestern: die so genannte „Festbeleuchtung“ in der gesamten Wohnung. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen. Sie werden überrascht sein, wie viel Geld Sie pro Jahr allein durch diese kleinen Maßnahmen sparen werden.

 

2. Heimlicher Stromfresser Nr. 1 im Haushalt ist der Kühlschrank. Sorgen Sie dafür, dass der Kühlschrank nur die notwendige Energie verbraucht. Das geht ganz einfach: Stellen Sie nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank. Der Raum, in dem der Kühlschrank steht (meistens die Küche), sollte nicht überheizt sein. Öffnen Sie die Kühlschranktüre nur so kurz wie möglich. Durch regelmäßiges Abtauen arbeitet der Kühlschrank effizient und verbraucht weniger Strom.

 

3. Seien Sie ehrlich: Wie viele Ihrer elektronischen Geräte sind im Standby-Modus? Oftmals schalten wir unseren Fernseher oder Computer nicht richtig aus oder lassen Ladekabel einfach in der Steckdose stecken bis zum nächsten Gebrauch. Diese schlechte Angewohnheit verbraucht unnötig Strom – in einem Jahr kann das bis zu 50 Euro an Stromkosten ausmachen! Schalten Sie Geräte nach ihrer Verwendung komplett aus oder verwenden Sie praktische Mehrfachsteckdosen mit Ein- und Ausschalter. Wenn Sie in den Urlaub fahren oder für längere Zeit nicht in Ihrer Wohnung sind, ziehen Sie am besten alle Stecker.

 

4. Richtig heizen und lüften spart Strom und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Überheizte Räume sind weder gut für die Umwelt noch für Ihr Wohlbefinden. Besorgen Sie sich einen Thermostat (ein einfaches Thermometer tut’s auch) und achten Sie darauf, dass Ihre Raumtemperatur zwischen 20 und 23 Grad liegt. In der Küche und im Schlafzimmer darf es sogar noch etwas kühler sein. Vermeiden Sie, wenn möglich, Heizlüfter mit hohem Stromverbrauch und widerstehen Sie der Versuchung, Räume mit elektrischen Öfen schnell aufzuheizen.

 

5. Energiesparend Wäsche waschen: bereits bei einer Temperatur von 30 Grad wird schmutzige Wäsche sauber. Wenn Sie eine nicht so große Menge an Kleidung zu waschen haben, lohnt sich ein Kurzprogramm. Bei groben Verschmutzungen sollten Sie die Kleidung vor der Wäsche mit einem Fleckenschutzmittel behandeln, das spart oftmals den Vorwaschgang.